„Das tut man nicht Herr Spelthahn!“

Kreistagsfraktion

“So geht man nicht mit Partnern um“ schüttelt die stellv. Landrätin Liesel Koschorreck den Kopf. Der Anlass Ihrer Verwunderung ist die überraschende Mitteilung Landrat Spelthahns, die Burgfestspiele Nideggen wenige Wochen vor dem Ereignis zu verlegen. Für die Sozialdemokratin ist diese Verlegung in den Meroder Schlosspark nichts anderes als eine Absage. „Das ist eine Ohrfeige für die Nideggener Politik und die Nideggener Bürgerinnen und Bürger, die in den vergangenen Jahren großartige Gastgeber für die Festspiele waren,“ bedauert Koschorreck den Überraschungscoup Spelthahns. Allerdings vermutet die SPD-Politikerin, dass hinter der Entscheidung Spelthahns möglicherweise ganz andere Motive stecken. Dem Vernehmen nach brodelt es bereits seit geraumer Zeit zwischen dem Landrat und dem Pächter der Burg. Wollte Spelthahn doch vor Jahren ein 5 Sterne Hotel bauen und eine neue freitragende Terrasse, die dem sogenannten Sky-walk im Grand Canion nachempfunden sein sollte. „Vielleicht hat da einer die Seifenblasenträume des Landrates nicht so gewürdigt, wie dieser sich das vorgestellt hat,“ spekuliert die stellv. Landrätin mit Blick auf den Pächter. In Kürze soll über den Pachtvertrag über die Burg neu verhandelt werden.

Nach dem Willen der Sozialdemokratin muss der Landrat den Kreistag umfassend über die Abläufe informieren – eine entsprechende Debatte wird es wohl am 19. Juli im Kreistag geben. Darüber hinaus verlangt Liesel Koschorreck Auskunft darüber, in wieweit der Kreis schadenersatzpflichtig gegenüber der Stadt Nideggen ist.

 

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