Gemischte Gefühle

Schule und Bildung

Bozkir 2014

Sandra Bozkir schaut mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf ihre ersten fünf Jahre im Dürener Kreistag zurück. Dort war sie auf Grund ihrer Fachkenntnisse schnell zur Stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Fraktion gewählt worden. Auch steht sie seit drei Jahren dem Schulausschuss vor. „Auf Initiative der SPD wurde ein Schulentwicklungsplan erstellt. Und auch das Thema Inklusion haben wir nach vorne gebracht. Darüber freue ich mich sehr. Aber leider sind noch zu viele Baustellen offen.“

Als Beispiel führt Bozkir die gescheiterte Abstimmung der Kommunen untereinander über die Schulentwicklung im Kreis an: „Statt Miteinander ist vielfach gegeneinander gearbeitet worden. Der Landrat und die CDU-Mehrheit haben sich da fein rausgehalten. Die Zeche müssen jetzt die Schüler und ihre Familien bezahlen.“

Bozkir sieht auch die Neuausrichtung der Förderschulen im Kreis und der Berufskollegs als zentrale Aufgabe für die kommenden Jahre. „Im Sekundarbereich sind die Schülerzahlen kreisweit um mehr als 20% zurückgegangen. Darauf müssen wir reagieren.“ Durch den demographischen Wandel seien zwar weniger Schüler im Bildungssystem. Aber gleichzeitig stiegen auch die Anforderungen an die zukünftigen Fachkräfte. Hoffnungen setzt Bozkir auch in das neue Übergangssystem Schule-Beruf. „Damit werden alle Schüler von der Förderschule bis hin zum Gymnasium systematisch auf den nächsten Lebensabschnitt vorbereitet.“

Man merkt Bozkir die Begeisterung für „ihr“ Thema an. „Durch meine beiden schulpflichtigen Kinder bekomme ich täglich mit, wie die Chancen in unserem Schulsystem verteilt sind. Ich werde mich weiter dafür einsetzen, dass wir kein Kind zurücklassen.“

 

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