Mehr Praxisbezug in der kommunalen Sozialpolitik

Soziales

Beruflich kommt Dirk Windelschmidt zumeist mit Menschen zusammen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Der Fachkrankenpfleger blickt auf mehr als 25 Jahre Berufserfahrung im Gesundheitswesen zurück. Berufsbegleitend studiert er Gesundheits- und Sozialmanagement und arbeitet mittlerweile als Betreuer. Oft hat er erlebt, dass die ihm zur Verfügung stehenden Mittel nicht ausreichten, um wirklich effektiv zu helfen. „Unser soziales Netz hat leider viele Lücken,“ kritisiert er Defizite z.B. bei der Versorgung psychisch kranker Menschen.

Daher sieht das 47jährige SPD-Mitglied, das im Dürener Norden für den Kreistag kandidiert, den Schwerpunkt seiner politischen Arbeit auch im Sozial- und Gesundheitssektor. „Ein wenig Praxiserfahrung von der Basis kann im Kreistag nicht schaden,“ kommentiert er augenzwinkernd so manche abgehobene theoretische Debatte.

Als Einwohner von Merken will er sich als direkt Betroffener natürlich auch um die Zukunft der Tagebaulandschaft kümmern. „Die Veränderungen durch den Tagebau gehen noch Jahrzehnte weiter. Die Menschen rund um die Tagebaue Inden und Hambach müssen noch lange mit den Beeinträchtigungen klar kommen. Unsere Verantwortung ist es, die Belastungen möglichst gering zu halten.“ In diesem Zusammenhang kämpft er vor allem um vernünftige Verkehrsregelungen. Besonders schmerzlich ist für ihn, dass die Realisierung der K35n erst in einigen Jahren möglich zu sein scheint. „Es zeigt sich, dass Planungen einen langen Vorlauf brauchen. Hieraus müssen wir unsere Lehren für andere Maßnahmen rund um den geplanten Indesee ziehen.“

 

 

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