Münstermann fordert europaweit einheitliche Sicherheitsstandards

Umwelt

Altes AKW in Belgien bereitet Sorgen

„ Das Moratorium soll dazu genutzt werden die Sicherheitsstandards der alten AKW’s in Deutschland zu überprüfen, dies reicht aber allein nicht aus“, meint Peter Münstermann, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in der SPD im Kreis Düren. Ein Blick auf die Atomkraftwerke im nahen Ausland bereitet ihm große Sorgen. „Alte Atomkraftwerke nur in Deutschland abschalten, reicht nicht aus“, meint Münstermann. Nur rund 80 km vom Kreis Düren entfernt sei noch einer der ältesten Atommeiler in Belgien am Netz. Das Kernkraftwerk Tihange - ca. 25 km südwestlich von Lüttich gelegen – ist seit Mitte der 70er Jahre in Betrieb. „Was passiert denn mit diesem alten Reaktor?“, fragt sich Sozialdemokrat Münstermann.

Er hat deshalb Martin Schulz, den Fraktionsvorsitzenden der europäischen Sozialdemokraten im Europäischen Parlament, angeschrieben: „Ich bitte Dich dafür Sorge zu tragen, dass für alle Kernkraftanlagen in Europa gleiches Recht und damit auch die gleichen Sicherheitsstandards gelten müssen.“ Die sozialdemokratische Fraktion solle eine entsprechende initiative starten. Einen von der EU für alle Kernkraftwerke beschlossener Stresstest wäre zwar ein richtiger Schritt, allerdings bliebe es nach jetzigem Recht den Mitgliedsstaaten überlassen, die Konsequenzen daraus zu ziehen. „Ein schwerer Unfall in einem europäischen Atomkraftwerk würde gewiss Auswirkungen auf viele Mitgliedsstaaten der EU haben. Deshalb sollten in der EU strenge einheitliche Sicherheitsstandards gelten“, fordert Münstermann.

 

Homepage SPD UB Düren

 

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