Pressemitteilung: Trianel soll Farbe bekennen

Kreistagsfraktion

Anfragen der SPD Kreistagsfraktion zum Pumpspeicherkraftwerk am Rursee Anlässlich der Sitzung des Kreisentwicklungsausschusses (KEA) hat die SPD-Kreistagsfraktion mehrere Anfragen an die Kreisverwaltung zum Thema Pumpspeicherkraftwerk gestellt. Hierzu äußerte sich der Fraktionsvorsitzende der SPD im Dürener Kreistag Josef Johann Schmitz: „In der Diskussion um den möglichen Bau des Pumpspeicherkraftwerks sind noch etliche Fragen ungeklärt – auch solche die der Kreis Düren gestellt hat. Es gab Fragen, Anregungen und Hinweise des Kreises Düren zum Änderungsverfahren des Regionalplans. Wir wollen von der Verwaltung detailliert wissen, in welcher Weise diese beantwortet bzw. behandelt wurden. Gleiches gilt für das Raumordnungsverfahren.“ Das Mitglied des KEA, Peter Münstermann MdL, führt in der Sitzung aus, dass der Eigentümer des Rursees, der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) einen Anforderungskatalog an Trianel gestellt habe und das weitere Verfahren nur dann sinnhaft sei,wenn Trianel diese überhaupt erfüllen könne.

Er bat daher Herr Steins, als Vertreter der Verwaltung, schriftlich bei Trianel Erkundigungen einzuholen, ob die Anforderungen des WVER zu erfüllen seien und welche Priorität der Standort Rursee noch habe, in Anbetracht dieser Auflagen. Herr Steins sagte zu, sich deswegen mit Trianel in Verbindung zu setzen und die Antworten den Fraktionen zur Verfügung zu stellen. „Nicht nur die Bürgerinnen und Bürger der Nordeifel wollen wissen, ob Trianel die bestehenden Auflagen erfüllen kann und wenn nicht, ob der Standort Rursee noch im Fokus von Trianel liegt“, so Münstermann. „Es macht wenig Sinn eine gesamte Region in Aufruhr zu versetzen, wenn Trianel das Projekt nicht mehr bauen kann oder aus Kostengründen wegen geänderter Rahmenbedingungen nicht mehr realisieren möchte." Gerade vor dem Hintergrund der am 15.03.2013 stattfindenden Entscheidung des Regionalrates über die Änderung des Regionalplanes, muss sich der Landrat dafür einsetzen, dass „Trianel alle Karten auf den Tisch legt“, erklärt Josef Johann Schmitz. „Transparenz müsse geschaffen werden, Trianel muss Farbe bekennen und sich öffentlich zu dem Standort bekennen oder eben nicht. Dies sollte vor der Entscheidung im Regionalrat passieren, damit dieser die Fakten in seine Beratung mit einbeziehen kann“, sagt Münstermann.

 

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