Städtenetzwerk fördert aktive Kultur für Senioren

Senioren

Liesel Koschorreck MdL referierte zu Kommunaler Kulturarbeit

„Menschen der älteren Generation möchten „gewollt“ werden,“ fasst Liesel Koschorreck MdL, seniorenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, den gemeinsamen Wunsch von Seniorinnen und Senioren zusammen in ihrem Tagungsbeitrag zusammen. „Dieses „Gewollt-Sein“ finden seinen Ausdruck in einer selbstverständlichen Berücksichtigung der Belange Älterer bei allen kommunalen Planungsvorhaben. Die Akzeptanz muss sich wie ein roter Faden durch alle Bereiche der freien und der kommunalen Kultur- und Sozialarbeit ziehen.“

Am vergangenen Mittwoch fanden sich 180 Fachleute aus der kommunalen und freien Kultur- und Seniorenarbeit zusammen, um auf Einladung des Städtenetzwerkes NRW und des Ministeriums für Generationen des Landes NRW über das Thema „Alter macht Kultur“ zu diskutieren. Das Städtenetzwerk NRW versteht sich als Werkstatt für die Zukunft öffentlicher Einrichtungen. Es wird getragen vom Städtetag NRW.

Als Vertreterin des Landtages wies Liesel Koschorreck in der Podiumsdiskussion auf zentrale Aspekte für eine seniorenfreundliche Stadt hin: Soziale Integration und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, Eigenständigkeit und selbstbestimmtes Leben sowie die Möglichkeit zu ehrenamtlichen Engagement und zur Weiterbildung. „Wichtig ist, dass Seniorinnen und Senioren nicht eine homogene Gruppe sind, sondern sehr unterschiedliche Interessen haben. Eine seniorenfreundliche Stadt zeichnet sich dadurch aus, dass sie vielfältige Angebote entwickelt, die jedem die Chance zur Teilhabe ermöglicht.“

Weitere Themenschwerpunkte waren Kommunale Strategien für einer altersfreundliche Stadtkultur, das zielgruppenorientierte Marketing von Kultureinrichtungen und die kulturelle Teilhabe älterer Menschen mit Zuwanderungsgeschichte.

„Die Ergebnisse der Tagung liefern nützliche Anregungen für unsere Arbeit im Kreis Düren. Schade, dass manche Diskussion von CDU und FDP aus formalen Gründen abgewürgt werden, wie erst gestern im Sozial- und Gesundheitsausschuss geschehen,“ meint Koschorreck abschließend bedauernd.

 

Homepage SPD UB Düren

 

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