Nachrichten zum Thema Justiz und Inneres

Justiz und Inneres Jäger will keine rechtsfreien Räume dulden

NRW-Innenminister steht beim Bürgerforum der SPD Rede und Antwort. Dabei setzt er auch auf Prävention, insbesondere bei der Jugendkriminalität.

Aus den "Dürener Nachrichten" vom 12, Mai 2014

Kreis Düren. Was können Land, Kreis und Stadt unternehmen, um die Sicherheit der Bürger zu verbessern? Antworten auf die Frage der Dürener SPD-Vorsitzenden hat gestern Nachmittag der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger bei einem „Bürgerforum“ gegeben. Jägers größtes Problem: Beim Thema Sicherheit kann – ähnlich wie beim Fußball – jeder mitreden, weil es mehr um Gefühle geht, um gefühlte Sicherheit. „Sie werden Menschen da auch nur schwer mit Statistiken überzeugen können“, mutmaßte er und machte direkt den Test: „Wir hatten in NRW 1,48 Millionen Straftaten im Jahr 2013. Raten Sie mal, wie viele davon Einbrüche waren?“ – „60 Prozent“, formulierte jemand unsicher, ein anderer schob 20 Prozent hinterher. „Es waren 54 000 Einbrüche. Also nur vier Prozent. Bei 40 Prozent blieb es beim Versuch und der materielle Schaden ist fast immer über Versicherungen abgedeckt“, klärte Jäger auf. Ein Grund also, die Hände beruhigt in den Schoß zu legen? Nein, sagte Jäger, weil „aus Sicht der Opfer jemand in ihre Intimsphäre eingedrungen ist“ und dies die eigentlich belastende Tat sei. Der begegne man mit Aufklärungsarbeit in den Kreispolizeibehörden, mit einer grenzübergreifenden Zusammenarbeit und mit einer besseren Ausstattung von Schwerpunktbehörden. Überhaupt investiere NRW viel Geld in die Ausbildung neuer Beamter: 1500 Kriminalkommissare würde jährlich ausgebildet. Wenngleich Jäger auch einräumte, dass künftig mehr Beamte pensioniert würden, als durch Ausbildung nachrücken könnten. Dennoch: „Die Wahrscheinlichkeit, hier Opfer einer Straftat zu werden, ist sehr gering“, betonte Jäger, der sich gleichzeitig klar dazu bekennt, „keine rechtsfreien Räume zuzulassen“.

Veröffentlicht von SPD UB Düren am 13.05.2014

 

Koschorreck, Freitag Besuch Bahnpolizei 08/07 Justiz und Inneres Polizeirevier im Dürener Bahnhof muss erhalten bleiben

Reform der Bundespolizei darf nicht zu Lasten der Fläche gehen
„Das Polizeirevier im Dürener Bahnhof ist ein wichtiges Element für die Sicherheit und Att-raktivität des Dürener Bahnhofs, das unbedingt erhalten bleiben muss. Wir sind hier nicht ein x-beliebiger Provinzbahnhof. Zehntausende Fahrgäste und Besucher halten sich hier jeden Tag auf. Aufgabenverlagerungen bei der Bundespolizei dürfen nicht alleine zu Lasten der Fläche gehen,“ fordert die Dürener SPD-Landtagsabgeordnete Liesel Koschorreck. „Vor allem muss genau geprüft werden, aus welchen Gründen andere Standorte bevorzugt wer-den sollen.“

Gemeinsam mit der Vertreterin der SPD-Stadtratsfraktion, Vizebürgermeisterin Gabi Frei-tag, hatte Koschorreck das Revier im Dürener Bahnhof besucht und mit den dort arbeiten-den Polizisten deren Aufgabenfeld besprochen.

Veröffentlicht von SPD UB Düren am 21.08.2007

 

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